Inhaltsverzeichnis:
RioS Jig: Die besten Standardmodelle nach Gewicht und Länge
Die Standardmodelle des RioS Jigs decken vier Größenstufen ab: 260 g bei 21 cm, 340 g bei 22 cm, 450 g bei 25 cm und 560 g bei 27 cm. Die Köderwahl lässt sich damit sowohl nach Gewicht als auch nach sichtbarer Körpergröße treffen.
Der 260-g-RioS Jig mit 21 cm ist die kompakte Variante der Standardserie. Er eignet sich, wenn ein großer Gummiköder gefragt ist, das zusätzliche Gewicht aber überschaubar bleiben soll. Der 340-g-Köder misst 22 cm und bietet etwas mehr Masse, ohne in die schwerste Klasse zu wechseln.
Mit 450 g und 25 cm beginnt der kräftige Bereich. Dieses Modell verbindet hohes Gewicht mit einer vergleichsweise kurzen Körperlänge und kommt zügig auf Tiefe. Der größte Standard-RioS Jig bringt 560 g auf die Waage und misst 27 cm. Er ist damit die markanteste Option der klassischen Bauform.
- 260 g / 21 cm: kompakter Standardköder für moderate Bedingungen
- 340 g / 22 cm: mittlere Abstufung mit etwas mehr Sinkgewicht
- 450 g / 25 cm: kräftige Kombination aus Volumen und Tiefgang
- 560 g / 27 cm: maximale Größe und Masse innerhalb der Standardmodelle
Bei der Auswahl zählen neben der Tiefe auch Drift, Schnurstärke, Strömungsdruck und die gewünschte Führung. Ein 560-g-Köder kann bei starkem Versatz besser kontrollierbar sein, während 260 g bei ruhigerem Wasser eine lebendigere, weniger wuchtige Präsentation erlauben. Das passende Standardmodell erreicht den Grund und reagiert trotzdem sauber auf Rutenbewegungen.
RioS Twister Jig: Mehr Bewegung für tiefe Gewässer
Der RioS Twister Jig setzt seinen Reiz über den langen, beweglichen Twisterkörper. Beim Anheben, Absinken und kurzen Zittern entsteht ein deutliches Spiel am Schwanz. Gerade in tiefem Wasser kann dieser zusätzliche Impuls helfen, wenn ein kompakter Köder kaum noch Bewegung zeigt.
Für diese Bauform stehen vier Kombinationen bereit: 260 g bei 25 cm, 340 g bei 25 cm, 450 g bei 30 cm und 560 g bei 33 cm. Die ersten beiden Varianten bleiben trotz ihrer verlängerten Form relativ leicht. Die 450-g- und 560-g-Ausführungen liefern dagegen mehr Sinkreserve und ein auffälligeres Profil.
- 260 g / 25 cm: langer Körper mit geringerem Gesamtgewicht
- 340 g / 25 cm: mehr Sinkreserve bei gleicher Körperlänge
- 450 g / 30 cm: ausgeprägtes Twisterspiel für größere Tiefen
- 560 g / 33 cm: längste und schwerste Twister-Variante
Geführt wird der Twister Jig am besten in klaren Bewegungsphasen: zunächst kontrolliert absinken lassen, anschließend mit einem kurzen Rutenhub anheben und wieder absacken lassen. Zwischen den Impulsen darf der Köder ruhig stehen. Der Twister arbeitet dann weiter. Zu hektische Schläge wirken bei einem langen Körper oft unruhig und kosten unnötig Kraft.
Der Schwanz sollte frei spielen und weder am Kopf noch an der Schnur oder einem Beschlag anliegen. Vor dem Ablassen lohnt ein kurzer Blick auf das Körperprofil: Sitzt alles gerade, läuft der Köder sauber. Bei stärkerer Drift kann die nächsthöhere Gewichtsstufe die Kontrolle verbessern. 30 bis 33 cm erzeugen mehr optische Präsenz, verlangen aber auch eine kräftige Rute und sorgfältig abgestimmtes Gerät.
Die passende RioS-Jig-Größe für unterschiedliche Tiefen
Die richtige Größe richtet sich nicht allein nach der Wassertiefe. Entscheidend ist, ob der Köder den Grund erreicht, die Schnur möglichst steil bleibt und der Kontakt beim Anheben erhalten bleibt. Je tiefer das Wasser und je stärker die Drift, desto mehr Gewicht ist meist nötig.
- Bis etwa 80 Meter: 260 g sind bei geringer Strömung oft ausreichend.
- Etwa 80 bis 130 Meter: 340 g bietet mehr Reserve, wenn die Drift zunimmt.
- Etwa 130 bis 200 Meter: 450 g erleichtert den kontrollierten Bodenkontakt.
- Ab rund 200 Metern: 560 g ist die sinnvollste Wahl bei starkem Wasserdruck oder tiefer Drift.
Diese Bereiche sind keine starren Grenzen. In einem Fjord mit wenig Bewegung kann ein leichterer Köder tiefer fischen als auf dem offenen Meer mit kräftiger Strömung. Auch die Schnur beeinflusst das Ergebnis: Eine dünne, glatte Geflechtschnur erzeugt weniger Wasserwiderstand und hält den Köder besser unter dem Boot.
Für die Praxis zählt der Schnurwinkel. Steigt sie deutlich schräg ab, treibt der Köder weit vom Boot weg; Bisse werden schwerer erkennbar und der Jig läuft nicht mehr sauber am gewünschten Platz. Wechsle dann zunächst auf die nächsthöhere Gewichtsstufe. Bleibt der Kontakt schlecht, kann ein Positionswechsel des Bootes mehr bringen als zusätzliches Blei.
Beim Vertikalfischen sollte der Köder den Grund kurz berühren, ohne dauerhaft dort zu liegen. Ein bis zwei schnelle Kurbelumdrehungen schaffen Abstand; danach folgt eine kontrollierte Absinkphase. Kommt der Köder nur sehr langsam zurück oder bleibt der Grundkontakt aus, sind Gewicht, Schnur und Drift nicht stimmig.
Ein sinnvoller Ködervorrat enthält mindestens drei Abstufungen. Für viele Reviere bilden 260 g, 340 g und 450 g ein flexibles Grundset. Wer regelmäßig in sehr tiefem Wasser oder bei kräftiger Strömung fischt, ergänzt es um 560 g. Das ist deutlich besser als eine Kiste voller fast identischer Köder.
260 g bis 340 g: Leichte RioS-Modelle für den Einstieg
Die 260-g- und 340-g-RioS-Modelle sind ein sinnvoller Einstieg in das große Ködersortiment. Sie lassen sich meist leichter führen als die schweren Varianten und verlangen bei wiederholten Hebe- und Absinkbewegungen weniger Kraft. Das macht sie interessant für Angler, die das aktive Vertikalfischen erst kennenlernen.
Beim 260-g-Gewicht stehen zwei Körperformen zur Verfügung: Die Standardversion ist 21 cm lang, der Twister misst 25 cm. Das Mehr an Länge verändert die Silhouette deutlich, obwohl das Gewicht gleich bleibt. Wer einen ruhigeren Lauf bevorzugt, greift zur Standardform; soll der Schwanz schon bei kleinen Bewegungen arbeiten, ist der Twister die spannendere Wahl.
Auch bei 340 g gibt es diese Aufteilung. Das Standardmodell misst 22 cm, die Twister-Ausführung 25 cm. So können Angler zwischen kompakterem Profil und längerer Präsentation wählen, ohne die Gewichtsklasse zu wechseln.
- 260 g Standard, 21 cm: kurze Silhouette und vergleichsweise direkte Führung
- 260 g Twister, 25 cm: gleiche Masse mit zusätzlichem Schwanzspiel
- 340 g Standard, 22 cm: etwas mehr Sinkreserve bei kompakter Körperform
- 340 g Twister, 25 cm: längere Kontur und beweglicher Abschluss
Für Einsteiger ist die 260-g-Standardversion oft die unkomplizierteste Wahl. Sie vermittelt gut, wie Rute, Schnur und Köderbewegung zusammenwirken. Wer früh mit wechselnden Reizen experimentieren möchte, nimmt zusätzlich den 260-g-Twister. Die 340-g-Modelle ergänzen das Set, wenn der Köder bei zunehmendem Wasserdruck stabiler geführt werden soll.
Eine passende Gerätekombination bleibt wichtig: Rute mit ausreichendem Rückgrat, sauber arbeitende Bremse und belastbares Vorfach sind bei diesen Ködergewichten keine Nebensache.
450 g bis 560 g: Schwere RioS-Köder für Norwegen
Die schweren Modelle von RioS Baits spielen ihre Stärke aus, wenn viel Wasserdruck auf der Schnur liegt oder ein großer Köder schnell in die Tiefe muss. Für Norwegen sind vor allem die Ausführungen mit 450 g und 560 g interessant. Sie geben beim Ablassen mehr Kontrolle und halten den Köder auch bei kräftiger Drift länger im fängigen Bereich.
Bei 450 g kann zwischen zwei Profilen gewählt werden: Der Standard-Jig misst 25 cm, der Twister 30 cm. Die kürzere Version wirkt kompakter und lässt sich bei kräftigen Rutenbewegungen präzise beschleunigen. Der längere Twister erzeugt dagegen ein stärkeres Seiten- und Schwanzspiel.
Die 560-g-Klasse bietet ebenfalls zwei Varianten. Der Standard-Jig ist 27 cm lang, der Twister erreicht 33 cm. Damit stehen ein wuchtiges, eher geschlossenes Profil und eine deutlich längere, bewegte Silhouette zur Wahl. Die lange Twister-Ausführung ist anspruchsvoller: Rute, Rolle, Vorfach und Verbindungsteile müssen die wiederholte Belastung sicher verkraften.
- 450 g / 25 cm Standard: kompakte Form für eine direkte Köderkontrolle
- 450 g / 30 cm Twister: mehr Länge und ein auffälligeres Bewegungsspiel
- 560 g / 27 cm Standard: hohe Masse bei vergleichsweise gedrungener Silhouette
- 560 g / 33 cm Twister: maximale Länge mit ausgeprägter Bewegung
Beim Einsatz in Norwegen sollte die Ausrüstung auf die Ködermasse abgestimmt sein. Eine Rute mit kräftigem Rückgrat, eine robuste Multirolle und ein starkes Vorfach sind Pflicht, nicht Kür. Auch Sprengringe, Wirbel und Haken müssen eine passende Tragkraft besitzen.
Bei starkem Wind, hoher Drift oder tiefem Wasser schafft 560 g zusätzliche Führungsreserve. In geschützteren Fjorden kann 450 g angenehmer zu fischen sein und längere aktive Phasen ermöglichen. Für viele Norwegenfahrten ist deshalb ein Paar aus 450 g und 560 g sinnvoll: eine flexible Arbeitsgröße plus eine schwere Reserve.
Standard oder Twister: Welcher RioS Jig passt besser?
Die Wahl zwischen Standard und Twister hängt davon ab, welchen Reiz du während der Führung setzen willst. Die Standardform arbeitet ruhiger und wirkt kompakter. Der Twister bringt zusätzliche Bewegung ins Spiel, sobald der Schwanz Wasser fängt.
Ein Standard-RioS Jig passt, wenn du den Köder präzise über kurze Rutenhübe kontrollieren möchtest. Seine geschlossenere Silhouette lässt sich leichter einschätzen, besonders bei wechselnder Körperhaltung oder dicht am Grund. Der Twister ist die bessere Wahl, wenn Bewegung selbst zum Auslöser werden soll. Sein Schwanz arbeitet bereits bei kleinen Veränderungen der Schnurspannung – hilfreich, wenn Fische einem Köder folgen, aber nicht entschlossen zupacken.
- Standard: ruhiges Profil, direkte Kontrolle und klare Führung
- Twister: mehr Wasserverdrängung und ein bewegter Abschluss
- Standard: sinnvoll bei vorsichtiger Köderpräsentation
- Twister: interessant bei aktiven Fischen oder wenig Eigenbewegung
Bei gleichem Gewicht ist der Twister meist länger als die Standardversion. Dadurch kann er mehr Wasser greifen, benötigt aber eine saubere Ausrichtung. Ein verdrehter Körper verliert sein vorgesehenes Spiel. Vor dem Ablassen sollte der Köder gerade am Kopf sitzen und frei von der Schnur laufen.
Für eine vielseitige Auswahl empfiehlt sich eine Kombination: Ein Standardmodell dient als kontrollierte Grundoption, ein Twister als bewegte Alternative. So kannst du am selben Platz testen, ob eher Zurückhaltung oder ein wenig Rabatz gefragt ist.
Meine klare Entscheidungshilfe: Wähle Standard für eine ruhige, berechenbare Präsentation. Greife zum Twister, wenn der Köder durch Schwanzbewegung auffallen soll. Bei unklarer Beißlaune kommt zuerst der Standard zum Einsatz; bleibt die Reaktion aus, bringt der Twister einen neuen Impuls.
RioS-Köder mit wechselbaren Körpern und Magneten
Die wechselbaren Körper machen den RioS Jig anpassungsfähiger. Bei Verschleiß oder einem gewünschten Profilwechsel lässt sich nur der Gummikörper ersetzen. Das spart Zeit am Boot und hält mehrere Farb- oder Formvarianten einsatzbereit.
Die Magnetverbindung ist praktisch, verlangt aber eine Kontrolle vor jedem Ablassen. Der Körper muss vollständig am Kopf sitzen und darf sich nicht verdrehen. Nach einem Biss, Hänger oder kräftigem Grundkontakt sollte der Sitz ebenfalls geprüft werden. Magnetflächen sind von Sand, Salz und Schleim freizuhalten.
- Körper gerade auf dem Kopf ausrichten
- Magnetflächen frei von Sand, Salz und Schleim halten
- Nach jedem harten Biss den Halt kontrollieren
- Ersatzkörper trocken und getrennt von Metallteilen lagern
- Beschädigte Gummis frühzeitig austauschen
Beim Wechsel genügt meist eine saubere, gerade Bewegung. Nicht seitlich reißen und den Körper nicht über die Magnetaufnahme quetschen. Nach dem Angeln sollte der Köder mit klarem Süßwasser gespült und vollständig getrocknet werden.
Ein Ersatzkörper ist nützlich, wenn ein Fisch den Gummi aufreißt, der Köder durch Felskanten Schaden nimmt oder eine andere Farbwirkung gefragt ist. Die Montage bleibt erhalten – auf einem bewegten Boot bedeutet das weniger Gefummel und einen schnellen Wiedereinsatz.
Bei gebrauchten Angeboten lohnt ein genauer Blick auf Magnetaufnahme und Körpernase. Der Gummi darf Gebrauchsspuren zeigen, sollte aber nicht ausgeleiert sein. Sitzt der Ersatzkörper nicht mehr stramm oder sind Magnete locker, ist der vermeintliche Schnapper eher eine Baustelle.
Bewährte Farben: Orange, Pink, Schwarz und Pearl UV
Die Farbauswahl der RioS Jigs lässt sich an Licht, Wassertiefe und Wasserfarbe anpassen. Orange, Pink, Schwarz und Pearl UV decken unterschiedliche Sichtprofile ab. Eine einzelne Farbe fängt nicht automatisch besser; entscheidend ist, ob der Köder für den Fisch gut erkennbar bleibt.
- Orange: auffälliger Reiz in trübem Wasser und bei wechselndem Licht. Die warme Farbe kann einen deutlichen Kontrast zu grauem oder grünlichem Wasser erzeugen.
- Pink: markant bei diffusem Licht und größeren Tiefen. Der Farbton eignet sich als schnelle Alternative, wenn natürliche Dekore wenig Wirkung zeigen.
- Schwarz: erzeugt eine klare Silhouette gegen die helle Oberfläche. Das ist besonders bei bedecktem Himmel oder seitlichem Lichteinfall interessant.
- Pearl UV: verbindet eine helle Grundwirkung mit UV-aktiven Akzenten. Unter Wasser kann der Köder dadurch länger sichtbar bleiben, wobei die tatsächliche Wirkung von Tiefe und Licht abhängt.
Für eine pragmatische Köderbox reichen zunächst drei Kontraste: eine warme Signalfarbe, ein dunkler Körper und ein helles UV-Dekor. Orange oder Pink übernimmt den auffälligen Part, Schwarz sorgt für eine markante Kontur, und Pearl UV deckt helle Lichtverhältnisse ab.
Wechsle die Farbe nicht bei jedem kurzen Ausbleiben eines Bisses. Gib einer Variante mehrere kontrollierte Führungsphasen und achte darauf, ob Fische den Köder verfolgen, anstupsen oder entschlossen attackieren. Erst wenn sich das Verhalten nicht verändert, lohnt der Farbwechsel. In trübem Wasser oder bei starkem Bewuchs ist Sichtbarkeit oft wichtiger als eine natürliche Optik. In klarem Wasser kann zunächst Schwarz oder Pearl UV sinnvoller sein.
Rios Seeaal: Ergänzung zu den großen Jigs
Der Rios Seeaal ergänzt die großen Jigs mit einer schlankeren, aalähnlichen Silhouette. Er eignet sich als Wechselköder, wenn ein langes, weniger massiges Profil gefragt ist. In dokumentierten Angeboten wurden Varianten mit 150 g und 200 g genannt.
Seine Stärke liegt in der unaufdringlichen Präsentation. Ein Seeaal kann langsam über Grund oder mit kleinen Rutenbewegungen knapp darüber geführt werden. Die schmale Form erzeugt weniger Druck als ein voluminöser Jig und passt dadurch, wenn Fische vorsichtig reagieren oder sich auf längliche Beute konzentrieren.
- 150 g: geeignet für eine leichtere, feinere Präsentation
- 200 g: mehr Reserve bei tieferem Wasser und stärkerem Zug
- Aalähnliche Form: schlankes Beuteprofil statt breitem Gummikörper
- Wechselköder: sinnvoll, wenn ein großer Jig keine Reaktion auslöst
Beim Wechsel vom Jig zum Seeaal sollte nicht einfach dieselbe Führung übernommen werden. Die schlankere Form reagiert meist besser auf längere, ruhige Züge und kontrollierte Absinkphasen. Kurze Pausen sind wichtig: In diesem Moment kann der Köder leicht kippen oder seitlich ausscheren, ohne übertrieben zu wirken.
Der Haken muss sicher sitzen und darf die schmale Körperform nicht unnötig verformen. Vor dem Ablassen empfiehlt sich ein kurzer Zugtest neben dem Boot. Läuft der Köder gerade und bleibt die Verbindung stabil, ist die Montage bereit.
Als Ergänzung im Ködervorrat deckt der Seeaal eine andere Präsentationsidee ab als die großen Standard- und Twisterformen. Er ist keine bloße kleinere Version, sondern eine eigene Option für schlanke Beuteprofile und zurückhaltende Führungsstile.
Beispiele aus dem Angelbedarf und aus Forenangeboten
Öffentliche Angebote zeigen, welche RioS-Köder tatsächlich im Umlauf sind. Sie ersetzen keinen unabhängigen Praxistest, liefern aber Hinweise zu Ausstattung, Lieferumfang und Gebrauchtzustand.
- NBay-Bertl, 8. August 2025: Das erledigte Paket enthielt RioS-Köder mit 260-g- und 340-g-Köpfen sowie zwei Seeaale in Sonderfarben. Die Angaben zum Zustand waren differenziert: Ein Teil war ungefischt, anderes Material bereits im Einsatz. Besonders wichtig für Käufer gebrauchter Köder ist der Hinweis auf weiterhin fest verbaute Magnete.
- torsten0672, 17. April 2025: Angeboten wurden mehrere 450-g-Ausführungen in Orange, Pink und Schwarz, darunter ein Twister sowie ein Modell mit Ersatzkörper. Der Beitrag zeigt den praktischen Wert von Wechselkörpern beim Nachkauf. Die fehlerhafte Gewichtsangabe im Titel wurde vom Anbieter korrigiert.
- Tysolsa, 24. Februar 2025: In einem gemischten Köderpaket befanden sich unbenutzte RioS-Baits zusammen mit Produkten anderer Marken. Solche Konvolute sind für Preisvergleiche nur eingeschränkt geeignet, weil Stückzahl, Modell, Zustand und Zubehör getrennt bewertet werden müssen.
- king100, 12. Juni 2023: RioS-Köder wurden zusammen mit einer Maxel-Rolle und einer Stork-Adamant-Rute angeboten. Der Beitrag zeigt den Köder als Bestandteil eines kompletten Norwegen-Setups.
- fritzlebewohl, 21. März 2023: Ein umfangreicheres Konvolut enthielt RioS Jigs, Seeaale und weitere Köder. Rund 80 Prozent wurden als unbenutzt beschrieben; einige Stücke waren bereits mit Sprengringen versehen. Zu prüfen bleibt, ob Ringe und Haken frei von Korrosion sind.
- Gast 41, 25. Dezember 2022: Ein ungefischtes Paket enthielt einen 450-g-RioS Jig in Pearl UV sowie mehrere schwere Köder anderer Hersteller. Der damalige Paketpreis lag bei 59 Euro inklusive Versand. Historische Angebotspreise sind keine verlässliche aktuelle Marktbewertung.
Die Beispiele dokumentieren Besitz, Nutzung und Nachfrage, aber keine systematische Fangstatistik. Eine Erfolgsquote oder Kaufempfehlung lässt sich daraus nicht ableiten.
Fazit: Mit 260 g bis 560 g gezielt den passenden RioS Köder wählen
Die beste Wahl ist nicht automatisch der schwerste RioS Köder, sondern die Variante, die sich unter den aktuellen Bedingungen sicher kontrollieren lässt. Maßgeblich sind Ködergewicht, Körperlänge, Drift, Schnurwinkel und die Kraftreserven des Geräts.
- 260 g: passend für ein leichteres Setup und ruhige Bedingungen
- 340 g: sinnvolle Zwischenstufe für mehr Reserve
- 450 g: gute Arbeitsklasse bei stärkerem Wasserdruck
- 560 g: schwere Option für anspruchsvolle Drift- und Tiefenverhältnisse
Für die meisten Angler ist ein abgestuftes Set die vernünftigste Lösung. Ein leichter Köder deckt kontrollierte Phasen ab, ein mittleres Modell bildet die tägliche Arbeitsgröße, und ein schwerer Jig bleibt als Reserve an Bord.
Vor dem Kauf sollten die Angaben zum Modell genau geprüft werden. Besonders bei gebrauchten Angeboten können Titel, Fotos und Beschreibung voneinander abweichen. Achte auf Gewicht, Länge, Ausführung, Körperzustand und Lieferumfang. Bei einem gebrauchten RioS Jig gehören auch Haken, Sprengringe, Magnetaufnahme und Kopfverbindung auf die Prüfliste.
Die genannten Größen zeigen eine klare Auswahlstruktur: kompakter Standardkörper, längere Twister-Form und vier Gewichtsstufen. Damit kann jeder Angler den Ködervorrat an Revier, Technik und Ausrüstung anpassen.
Mein Fazit: Starte mit 260 g oder 340 g, wenn du flexibel und körperlich entspannt fischen möchtest. Ergänze 450 g für stärkere Bedingungen und nimm 560 g dazu, wenn dein Gerät und dein Revier diese Masse wirklich verlangen. Wer zusätzlich zwischen Standard und Twister wechselt, deckt die wichtigsten RioS-Präsentationen ab, ohne sich zu verzetteln.
Häufige Fragen zu RioS Angelködern
Welche RioS Angelköder gibt es?
RioS Baits bietet großformatige Gummiköder wie Standard-RioS Jigs, RioS Twister Jigs und RioS Seeaale an. Die Jigs sind in verschiedenen Gewichten und Längen erhältlich, darunter 260 g bis 560 g sowie 21 cm bis 33 cm.
Welcher RioS Jig eignet sich für tiefes Wasser?
Für tiefes Wasser und starke Drift eignen sich vor allem die schweren RioS Jigs mit 450 g oder 560 g. Sie erreichen den Grund schneller und halten den Kontakt bei stärkerem Wasserdruck besser. Die passende Wahl hängt zusätzlich von Tiefe, Schnurwinkel und Strömung ab.
Was ist der Unterschied zwischen einem RioS Standard Jig und einem Twister Jig?
Der Standard Jig besitzt eine kompaktere, ruhigere Körperform und lässt sich direkt kontrollieren. Der Twister Jig ist länger und hat einen beweglichen Schwanz, der bereits bei kleinen Rutenbewegungen zusätzliches Spiel erzeugt.
Welche RioS Köder eignen sich für Norwegen?
Für das Angeln in Norwegen sind insbesondere die RioS Jigs und Twister Jigs mit 450 g und 560 g interessant. Sie bieten bei großer Tiefe, kräftiger Drift und starkem Wasserdruck zusätzliche Kontrolle. Für leichtere Bedingungen können 260 g und 340 g sinnvoll sein.
Worauf sollte man beim Kauf gebrauchter RioS Köder achten?
Bei gebrauchten RioS Ködern sollten Gewicht, Länge, Ausführung und Lieferumfang mit der Beschreibung übereinstimmen. Zusätzlich sind Körperzustand, Magnetaufnahme, Haken, Sprengringe und Verbindungsteile auf Beschädigungen oder Korrosion zu prüfen.




