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Westin-Schleppruten für große Seen und Stauseen
Beim Schleppangeln auf großen Seen und Stauseen muss eine Rute dauerhaft Druck aushalten. Strömung, Wassertiefe, Ködergröße und seitlicher Zug wirken oft über Stunden auf das Gerät. Genau hier setzt das Westin-Programm für das Süßwasser-Trolling an.
Die Modelle richten sich an Angler, die mehrere Köder kontrolliert hinter dem Boot führen. Besonders beim Einsatz von Planerboards zählt eine stabile Kraftreserve. Der seitliche Druck darf die Rute nicht aus dem Takt bringen. Zugleich sollte die Spitze Bewegungen des Köders sichtbar anzeigen. Das erleichtert die Kontrolle und macht vorsichtige Bisse schneller erkennbar.
Für die Auswahl ist weniger ein einzelner Spitzenwert entscheidend. Wichtiger ist das Zusammenspiel aus Rutenlänge, Belastungsklasse und geplanter Köderführung. Schwere Wobbler, große Gummifische oder Schleppsysteme mit Zusatzblei verlangen eine andere Reserve als leichte Köder im flachen Freiwasser. Wer regelmäßig auf Großhecht oder kräftige Zander fischt, sollte deshalb nicht zu knapp kalkulieren.
Die Produktfamilie umfasst die W3 Predator Trolling 3rd mit der Artikelnummer W3002 sowie die W2 Predator Trolling unter W256. Beide Reihen sind auf das Angeln hinter dem Boot ausgelegt. Vor dem Kauf lohnt ein genauer Blick auf die jeweilige Variante, denn Länge und Belastung können innerhalb einer Serie unterschiedlich ausfallen.
Ein praktischer Vorteil dieser Ausrichtung zeigt sich beim Angeln mit mehreren Ruten. Die Schlepprute lässt sich im Rutenhalter sicher positionieren, während der Köder in einer festgelegten Spur läuft. Bei Planerboards kommt es zusätzlich auf saubere Schnurführung und eine passende Rollenwahl an. So bleibt das System übersichtlich, auch wenn die Köder auf verschiedenen Abständen laufen.
Für große Gewässer zählt außerdem die Alltagstauglichkeit. Eine geeignete Rute muss nicht nur im Drill überzeugen. Sie soll sich ebenso leicht im Boot handhaben lassen, beim Wenden nicht ständig im Weg sein und den Köderdruck ohne hektische Bewegungen abfedern.
W3 Predator Trolling 3rd und W2 Predator Trolling im Überblick
Die beiden Serien decken unterschiedliche Ansprüche beim Schleppangeln ab. Die W3 Predator Trolling 3rd gehört zur neueren Generation und wird unter der Artikelnummer W3002 geführt. Die W2 Predator Trolling ist als eigenständige Baureihe mit der Artikelnummer W256 gelistet.
Ein direkter Vergleich ist nur innerhalb derselben Variante sinnvoll. Bei beiden Reihen können Länge, Belastung und Aktion abweichen. Deshalb sollten Angler vor dem Kauf die vollständige Modellnummer prüfen. Das verhindert Fehlkäufe, gerade wenn mehrere Ruten gleichzeitig am Boot eingesetzt werden.
- W3 Predator Trolling 3rd: passende Wahl für Angler, die eine aktuellere Baureihe suchen und verschiedene Varianten vergleichen möchten.
- W2 Predator Trolling: interessante Option, wenn eine verfügbare Variante die gewünschte Länge und Belastung bietet.
- Beide Serien: für das kontrollierte Führen mehrerer Schleppköder hinter dem Boot konzipiert.
Für die Praxis zählt vor allem die Abstimmung auf das eigene Setup. Eine stärkere Variante passt zu größeren Ködern, Zusatzblei und kräftigem seitlichem Zug. Eine leichtere Ausführung arbeitet angenehmer mit kleineren Ködern und zeigt deren Lauf oft feiner an. Wer mit Planerboards fischt, sollte zusätzlich prüfen, ob Rute, Schnur, Clip und Rolle als Einheit funktionieren. Die Bezeichnungen W2 und W3 sind dabei kein alleiniger Maßstab.
W3 Trolling: Daten und belastbare Konstruktion
Die W3 Trolling ist mit 2,58 Metern Länge und einem angegebenen Bereich von 60 bis 180 Gramm auf eine breite Belastung ausgelegt. Diese Kombination bietet beim Schleppen eine gute Reichweite und genügend Reserve für kräftige Köder. Mit 258,9 Gramm bleibt das Modell für diese Klasse dennoch handhabbar.
Der zweiteilige Aufbau erleichtert den Transport. Im zerlegten Zustand misst die Rute 133 Zentimeter. Das passt in viele Bootskisten und macht den Weg zum Wasser weniger umständlich. Vor dem Einsatz sollten beide Steckteile vollständig und gerade verbunden sein. Ein lockerer Übergang kann die Kraftverteilung stören.
Der Blank besteht aus japanischem Toray-High-Performance-Carbon und ist zusätzlich mit Kevlar-Carbon verstärkt. Diese Bauweise zielt auf hohe Belastbarkeit bei wiederholtem Zug. Sie ersetzt jedoch keine sorgfältige Handhabung: Kohlefaser kann harte Schläge, seitliches Verkanten oder einen Sturz auf eine Kante schlecht verzeihen.
- 12 SIC-Ringe: verteilen die Last über den Blank und unterstützen einen gleichmäßigen Schnurverlauf.
- DPS-Schraubrollenhalter: hält eine passende Multirolle zuverlässig fest.
- EVA-Handteil: bietet beim langen Einsatz einen griffigen Kontaktpunkt.
- Gummi-Kreuzabschluss: erlaubt die Aufnahme in einem Rutenhalter oder die Verbindung mit einem Kampfgurt.
Die Beringung ist für Multirollen ausgelegt. Eine korrekt ausgerichtete Rolle führt die Schnur sauber durch die Ringe und reduziert unnötige Reibung. Der DPS-Halter sollte fest sitzen, aber nicht mit Gewalt angezogen werden. Das Modell ist nicht mehr verfügbar und nicht nachbestellbar. Wer ein Exemplar findet, sollte Zustand, Steckverbindung, Ringe und Rollenhalter vor dem Kauf gründlich prüfen.
W3 Trolling mit Kunstködern, Naturködern und Side-Planern
Die W3 Trolling lässt sich für mehrere Schleppmethoden einsetzen. Entscheidend ist die Abstimmung von Köder, Vorfach, Geschwindigkeit und Auslöseclip. Nicht jeder Kunstköder läuft bei jeder Geschwindigkeit sauber. Ein kurzer Test neben dem Boot zeigt, ob die Aktion stabil bleibt.
Bei großen Wobblern und kräftigen Gummifischen hilft der breite Belastungsbereich. Der Köder zieht gleichmäßig, ohne dass die Spitze dauerhaft bis zum Griff durchgebogen wird. Für Naturköder, etwa einen montierten Köderfisch, ist eine ruhige Präsentation wichtiger als maximale Bewegung. Die Rute sollte den Zug aufnehmen, aber feine Veränderungen weiterhin anzeigen.
Side-Planer erweitern die beangelte Spur seitlich vom Boot. Dadurch lassen sich mehrere Köder mit Abstand führen. Die Schnur sollte nach dem Ausbringen kontrolliert unter Spannung stehen. Zu viel Spiel erschwert die Bisserkennung; zu hoher Druck kann den Köder aus seinem Lauf bringen.
- Den Köder zuerst direkt neben dem Boot prüfen.
- Den Side-Planer langsam auslaufen lassen und die Schnurspannung beobachten.
- Den Auslöseclip passend zur Schnurstärke einstellen.
- Nach einem Biss die freie Schnur vom Planer trennen und den Drill ruhig aufnehmen.
Beim Schleppen auf Hecht bewährt sich ein abriebfestes Vorfach, das zur Ködergröße passt. Für Zander ist meist eine unauffälligere Montage sinnvoll, sofern Hechte nicht regelmäßig mitfischen. Vorfachknoten, Wirbel und Clip bleiben die empfindlichsten Stellen des Systems.
Auf größere Distanz muss der Anhieb bestimmt, aber nicht ruckartig erfolgen. Erst wenn der Planer gelöst ist, lässt sich der Druck sauber auf den Fisch übertragen. Ein zu harter Schlag kann bei gespannter Schnur unnötige Belastung erzeugen.
W3 SPE Inline: 240 cm und 15–30 lbs
Die W3 SPE Inline ist eine 240 cm lange Trollingrute aus Carbon. Ihre Belastungsklasse von 15–30 lbs ordnet sie klar im kräftigen Schleppbereich ein. Damit richtet sie sich an Angler, die beim Einsatz größerer Köder und stärkerer Schnüre eine verlässliche Kraftreserve benötigen.
Die Inline-Bauweise führt die Schnur durch das Innere des Blanks. Dadurch stehen außen keine Ringe über, an denen sich Schnur, Vorfach oder Planerboard-Zubehör verfangen können. Die Schnur sollte dennoch sauber eingefädelt werden; kleine Verschmutzungen im Inneren erhöhen sonst die Reibung.
Mit 240 cm liegt das Modell zwischen kurzen Bootsruten und deutlich längeren Schleppruten. Diese Länge erleichtert die Handhabung auf engem Raum. Gleichzeitig bleibt genug Abstand zum Boot, um den Köder kontrolliert zu führen. Beim Einsatz mehrerer Ruten muss der Abstand der Rutenhalter trotzdem passen, damit sich die Schnüre nicht kreuzen.
- 15–30 lbs: geeignet für kräftige Schleppmontagen und größere Raubfische.
- 240 cm: guter Kompromiss aus Reichweite und Platzbedarf im Boot.
- Inline-System: glatte Außenfläche und weniger hervorstehende Bauteile.
- Carbonblank: geringes Materialgewicht bei hoher Steifigkeit.
Der angegebene Pound-Bereich beschreibt eine Belastungsklasse und kein pauschales Wurfgewicht. Deshalb sollte die Rute nicht automatisch mit 30 lbs belastet werden. Ködergewicht, Schleppgeschwindigkeit, Schnurtyp und Bremskraft der Rolle beeinflussen die tatsächliche Beanspruchung. Ein fein eingestellter Rollenwiderstand schützt das System besser als ein harter Anschlag.
Preislich wurde die W3 SPE Inline zwischen 78,90 und 119,00 Euro angeboten. Der günstigste bekannte Preis lag bei 78,90 Euro zuzüglich Versand. Da Angebote schwanken, sollten Käufer Lieferstatus, Garantie und Rückgabebedingungen vor der Bestellung prüfen. Ein Preiswecker kann helfen, wenn der Kauf nicht sofort nötig ist.
Preis und Verfügbarkeit der Westin-Schleppruten
Die W3 SPE Inline wurde zuletzt ab 78,90 Euro zuzüglich Versand angeboten; die erfasste Preisspanne reicht bis 119,00 Euro. Der Endpreis kann durch Versandkosten, Händlerbestand und kurzfristige Aktionen abweichen.
Für die Baureihen W3 Predator Trolling 3rd und W2 Predator Trolling hängt die Verfügbarkeit von der jeweiligen Variante ab. Artikelnummer, Länge und Belastung sollten vor dem Bestellabschluss abgeglichen werden. Eine ähnliche Bezeichnung bedeutet nicht automatisch dieselbe Ausführung.
Beim früheren Modell W3 Trolling ist die Lage eindeutig: Es ist nicht mehr verfügbar und kann nicht nachbestellt werden. Angebote aus Restbeständen sollten daher besonders sorgfältig geprüft werden. Wichtig sind ein unbeschädigter Blank, intakte Steckverbindungen, ein sauber arbeitender Rollenhalter sowie Fotos der Ringstege und der Endkappe bei gebrauchten Ruten.
- Gesamtpreis einschließlich Versand anzeigen lassen.
- Lieferzeit und tatsächlichen Lagerstatus vor dem Kauf prüfen.
- Bei Restbeständen Zustand und Rückgaberecht klären.
- Artikelnummer und Variante auf Rechnung oder Bestellseite vergleichen.
- Preisalarme nutzen, wenn der Kauf nicht sofort erfolgen muss.
Der niedrigste bekannte Preis der Inline-Ausführung stammt aus einem Vergleich von zwei Angeboten. Er ist ein zeitbezogener Richtwert und keine dauerhafte Preiszusage. Für eine belastbare Entscheidung zählen außerdem Garantieabwicklung, Ersatzteilservice und eine sichere Verpackung.
Als Hersteller und Ansprechpartner ist Fairpoint Outdoors A/S in Allerød, Dänemark, angegeben. Für aktuelle Serien, Varianten und Händlernachweise empfiehlt sich die Prüfung der offiziellen Produktinformationen, damit ein günstiges Angebot nicht auf einer veralteten oder unvollständigen Produktseite beruht.
Fazit: Modell passend zum Schleppstil und Einsatz wählen
Die passende Westin-Schlepprute richtet sich nicht allein nach dem Namen der Serie. Entscheidend ist, wie du fischst: mit einem einzelnen Köder oder einem ausgedehnten Planerboard-System, im flachen Freiwasser oder über großer Tiefe, mit ruhiger Fahrt oder wechselnden Geschwindigkeiten.
- Für vielseitige Schleppaufgaben: Eine Variante der W3 Predator Trolling 3rd ist sinnvoll, wenn du unterschiedliche Köder und Gewässerbedingungen abdecken möchtest.
- Für eine gezielte Alternative: Die W2 Predator Trolling passt, wenn eine ihrer verfügbaren Varianten exakt zu Ködergewicht, Schnur und Zielfisch passt.
- Für kompakte Inline-Systeme: Die W3 SPE Inline bietet mit 240 cm eine handliche Länge und eine Belastungsklasse von 15–30 lbs.
- Für ein vorhandenes älteres Setup: Die frühere W3 Trolling kann technisch interessant sein, ist jedoch nicht mehr verfügbar und nicht nachbestellbar.
Vor der Entscheidung lohnt ein Blick auf das gesamte System. Rute, Multirolle, Schnur, Vorfach und Planerboard müssen zusammenarbeiten. Besonders bei geflochtener Schnur entsteht schnell hohe Last. Eine korrekt eingestellte Bremse schützt nicht nur den Fisch, sondern auch Blank, Knoten und Beschläge.
Prüfe außerdem, ob die Rutenhalter zur Länge und zum Kreuzabschluss passen. Im Boot zählt jeder Zentimeter. Ein gut zugänglicher Griff erleichtert das Herausnehmen, während ein sicherer Halt die Rute bei Kurven und Wellengang stabilisiert.
Für neue Anschaffungen solltest du zuerst die aktuell angebotenen Varianten von W3 Predator Trolling 3rd und W2 Predator Trolling vergleichen. Die W3 SPE Inline ist interessant, wenn eine kurze, kräftige Inline-Rute besser zu deinem Boot und deiner Köderführung passt. Ältere W3-Trolling-Angebote verdienen wegen ihres End-of-Life-Status eine besonders genaue Zustandsprüfung.
FAQ zu Westin-Schleppruten für große Gewässer
Wofür eignen sich Westin-Schleppruten?
Westin-Schleppruten sind für das Schleppangeln auf großen Seen und Stauseen ausgelegt. Sie eignen sich für Kunstköder, Naturköder und den Einsatz mit Side-Planern oder Planerboards auf große Süßwasserräuber wie Hecht und Zander.
Welche Westin-Schleppruten sind erhältlich?
Zum Westin-Süßwasserprogramm gehören die W3 Predator Trolling 3rd mit der Artikelnummer W3002 sowie die W2 Predator Trolling mit der Artikelnummer W256. Innerhalb der Serien sind verschiedene Varianten verfügbar.
Welche technischen Daten bietet die Westin W3 Trolling?
Die Westin W3 Trolling ist 2,58 Meter lang, zweiteilig und für ein Wurfgewicht von 60 bis 180 Gramm ausgelegt. Sie wiegt 258,9 Gramm, besitzt 12 SIC-Ringe, einen DPS-Schraubrollenhalter und einen Gummi-Kreuzabschluss.
Was zeichnet die Westin W3 SPE Inline aus?
Die Westin W3 SPE Inline ist eine 240 Zentimeter lange Carbon-Trollingrute mit einer Belastungsklasse von 15 bis 30 lbs. Durch die Inline-Bauweise wird die Schnur durch das Innere des Blanks geführt, wodurch außen keine herkömmlichen Ringe hervorstehen.
Ist die Westin W3 Trolling noch verfügbar?
Nein. Die Westin W3 Trolling ist nicht mehr verfügbar und kann nicht nachbestellt werden. Bei gebrauchten oder verbliebenen Angeboten sollten Blank, Steckverbindung, Ringe, Rollenhalter und Kreuzabschluss sorgfältig geprüft werden.





